Was viele schon immer wussten, ist nun amtlich: Bad Feilnbach ist ein „Genussort“

Das oberbayerische Kur- und Naturheildorf zu Füßen des Wendelsteins darf diesen Titel jetzt ganz offiziell tragen.

Fast alles dreht sich hier um den Apfel

Bayerns ehem. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner verlieh diese Ehrenbezeichnung als Ergebnis eines Wettbewerbs, der im Rahmen einer „Premiumstrategie für Lebensmittel“ Bayerns kulturelles und kulinarisches Erbe deutlicher darstellen sollte. Genuss-Thema Nummer eins ist in Bad Feilnbach der Apfel. Die Obstbauern im Gemeindebereich stehen für qualitativ hochwertige Produkte, die sie in sorgsamer Handarbeit von ihren Bäumen pflücken. Nach der Ernte werden die Äpfel in den Hofläden verkauft oder zu Saft, Likören oder Obstbränden, schmackhaften Marmeladen und Gelees sowie zu weiteren Gerichten in den Gaststätten verarbeitet.

Im Rahmen der von der Kur- und Gästeinformation organisierten Aktion "Einischaun", können Gäste bei der traditionellen Verarbeitung einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die regionalen Waren werden mit der Kennzeichnung "Produkt aus Bad Feilnbach" versehen. „Diese Markierung“, erklärt Ute Preibisch, die bei der Gemeinde die Bereiche Kur- und Tourismus leitet, „ist eine besondere Auszeichnung und garantiert dem Käufer ein hochwertiges, aus heimischen Zutaten hergestelltes Erzeugnis.“ Die regionale Wertschöpfungskette reiche dabei vom heimischen Imker über die Landwirte, die auf ökologischen Obstanbau setzen, über Ernte und Weiterverarbeitung bis zum Verkauf ab Hofladen.

Ein Großteil der heimischen Äpfel wird auf Bayerns größtem Apfelmarkt im Oktober in Bad Feilnbach vertrieben.