Bad Feilnbach

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Ortsgebiet & Heilbad

Bad Feilnbach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim am Fuße des Wendelsteins. Als bekanntes Moorheilbad wurde die Gemeinde bereits im Jahr 1973 mit dem Prädikat „Bad“ ausgezeichnet. Seit dem 19. Jahrhundert waren die Moorvorkommen die Grundlage für einen kontinuierlichen Ausbau der Kur- und Gesundheitseinrichtungen. Die anerkannten Heilerfolge des „schwarzen Goldes“ bei den verschiedensten Krankheiten waren die Basis für die Entwicklung zu einer bekannten Kur- und Fremdenverkehrsgemeinde. Aufgrund seiner waldreichen Umgebung und des milden Klimas wird Feilnbach auch das "Bayerische Meran" genannt.

 

Geografie

Bad Feilnbach liegt unmittelbar am nördlichen Rand der Bayerischen Alpen, am Fuß des 1.838 m hohen Wendelstein. Die Ortschaft befindet sich rund 17 km östlich von Miesbach, 10 km südlich von Bad Aibling, 15 km südwestlich von Rosenheim und 33 km von Kufstein entfernt. Zur Bundesautobahn 8 (Anschlussstelle Bad Aibling) sind es 5 km, zur Bundesautobahn 93 (Anschlussstelle Reischenhart) 9 km und zu den nächstgelegenen Bahnstationen in Bad Aibling und Raubling rund 10 km.

 

Ortsteile

Ortsteile sind Achthal, Aich, Aign, Altenburg, Altofing, Au bei Bad Aibling, Au-Eulenau, Berg, Berghalde, Bichl, Bindham, Birkmann, Blindenried, Brettschleipfen, Brodhub, Daxham, Derndorf, Dettendorf, Eckersberg, Eulenau, Eulental, Feilnbach, Forsting, Gern, Gottschalling, Gries, Gundelsberg, Gunzlloh, Hof, Hoferalm, Hoiß, Humelhausen, Jenbach, Karrenhub, Kematen, Kogl, Kreuzstraße, Kronwitt, Kutterling, Lengendorf, Lippertskirchen, Litzldorf, Moos, Moosbichl, Mooshäusl, Moosmühle, Oberbindham, Oberpremrain, Oberhofen, Oberlengendorf, Oberlohe, Obersteinach, Paulreuth, Pfaffenberg, Rabenstein, Rann, Schweigfeld, Sonnenham, Steinreb, Steinwies, Thalham, Trogen, Unterpremrain, Unterhofen, Unterkalten, Unterlohe, Untersteinach, Walch, Weidach, Weihermann, Wiechs und Willharting.

Als Heilkurort ist das gesamte Gemeindegebiet anerkannt mit Ausnahme der Gemeindeteile der ehemaligen Gemeinde Dettendorf.

 

Geschichte

Bad Feilnbach wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

Vom 27. Mai 1897 bis 1973 war Feilnbach Endpunkt der Lokalbahn Bad Aibling–Feilnbach.

Am 1. Januar 1966 wurden die Gemeinden Feilnbach und Wiechs zur neuen Gemeinde Feilnbach-Wiechs zusammengeschlossen, deren Namen am 28. Dezember 1971 in Feilnbach geändert wurde. Au bei Bad Aibling wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform am 1. Januar 1972 eingemeindet. Dettendorf folgte am 1. Februar 1972. Am 22. Oktober 1973 erhielt die Gemeinde den Zusatz Bad. Schließlich wurde am 1. Mai 1978 die Gemeinde Litzldorf in Bad Feilnbach eingegliedert.

Am 1. Juli 1972 wurde das zuvor zum Landkreis Bad Aibling gehörige Bad Feilnbach dem Großlandkreis Rosenheim zugeschlagen.

Schon zur Römerzeit sind die einzelnen Siedlungen entstanden, urkundlich erwähnt wird Feilnbach erstmals im Jahr 980 als „Fulinpah“, was sich von „fauler Bach“, ableitet und ein träges oder langsam dahin fließendes Gewässer bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht der „jähe Bach“, der heutige Jenbach, der wild und ungestüm fließt und dem auch ein Ortsteil seinen Namen verdankt. Das Gemeindegebiet reicht von den Vorbergen des Wendelsteinmassivs weit in das Filz- und Moorgebiet des Rosenheimer Beckens hinein und umfasst ca. 5800 ha.

Kurgebiet und Kurbeitrag

Musikpavillon Bad Feilnbach

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