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Gemeinde Bad Feilnbach
Bahnhofstraße 5
83075 Bad Feilnbach
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Naturschutzkommune 2007
Beim Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Naturschutz“ der Deutschen Umwelthilfe wurde die Gemeinde Bad Feilnbach als „Naturschutzkommune 2007“ ausgezeichnet. In der Teilnehmerklasse bis 10.000 Einwohnern erreichte der Badeort am Wendelstein unter 18 Teilnehmern den 12. Rang.
Besonders punkten konnte Bad Feilnbach in folgenden Themenfeldern:
1. Kommunale Grünflächen
Hier wurden folgende Maßnahmen positiv gewertet:
- Grundsätzliche Verwendung einheimischer, standortgerechter Arten
- Wahrnehmung der Verkehrssicherheitspflicht unter Beachtung von Naturschutzaspekten
- Generelles Verbot von Laubsaugern
- Genereller Verzicht auf den Einsatz von Düngemitteln (mineralisch und organisch)
- Genereller Verzicht auf synthetisch erzeugten Mineraldünger
- Verwendung von regional erzeugtem Kompost
- Genereller Verzicht auf Torf
- Genereller Verzicht auf die Bewässerung der Rasenflächen in trockenen Sommermonaten
- Genereller Verzicht auf den Einsatz von Streusalz bis auf unfallträchtige Fahrbahnabschnitte
- Förderung von Magerstandorten durch den gezielten Verzicht auf das Ausbringen einer Humusschicht auf offene Erdabbrüche, Böschungen etc.
2. Schutzgebiete
Hier wurde besonders berücksichtigt, dass sich Mitglieder des Gemeinderates in den vergangenen Jahren vom Naturschutzgebiet sowie den FFH-Flächen „Auer Weidmoos mit Kalten und Kaltenaue” direkt ein Bild vor Ort gemacht haben. Außerdem wurde positiv gewertet, dass für die Schutzgebiete Pflegepläne erstellt und auch umgesetzt wurden bzw. werden. Ebenso wurden die kommunalen Pflegepläne für wertvolle Flächen im Sinne des Naturschutzes bei der Beurteilung berücksichtigt.
3. Arten- und Biotopschutz
Die Gemeinde setzt Maßnahmen zum Schutz von verschiedenen Biotoparten, wie z.B. Auenwälder, Streuobstwiesen, Moore, Heiden sowie Ufer- und Gewässerrandgebiete um.
Auch die flächendeckende Biotopkartierung in der Gemeinde wurde positiv gewertet. Außerdem wurde das LIFE-Natur-Projekt „Rosenheimer Stammbeckenmoore” mit Sonderpunkten gewürdigt.
Bundeshauptstadt im Naturschutz wurde die Stadt Heidelberg vor Hannover und den kleineren Gemeinden Wettenberg in Hessen und Nettersheim in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt beteiligten sich 115 Städte und Gemeinden aus allen Bundesländern am Wettbewerb.
